Manchmal braucht der Genuss ein wenig Geduld. In unserem Fall waren es exakt drei Anläufe über das Online-Reservierungsformular. Jedes Mal hieß es per Rückmeldung, ein Besuch sei derzeit leider „nicht möglich“. Wer uns kennt, weiß: Wir lassen uns nicht so leicht entmutigen. Beim dritten Versuch klappte es endlich – und wir machten uns voller Vorfreude auf den Weg ins neu eröffnete Miyuki nach Feldkirch. 🥰
Einigen von euch ist die Adresse vielleicht noch als Hanako bekannt, das wir 2023 ausprobiert hatten (bevor es im letzten Jahr an den Rösslepark zog). Umso gespannter waren wir auf den Nachfolger. 👀
Ein Interior zum Wohlfühlen (und Verweilen) 🌸
Schon beim Eintreten war das anfängliche Reservierungs-Chaos vergessen: Wir wurden unheimlich herzlich empfangen. Das neue Design hat uns sofort abgeholt. Das Lokal ist recht dunkel, aber unglaublich angenehm, edel und warm gestaltet. Viel Holz, samtige, dunkelrote Stühle und – als bekennender Bänkehocker mein absolutes Highlight – eine wunderbar gemütliche Polsterbank entlang der Wand. Hier lässt man sich gerne nieder. 😍
Während wir auf die Getränke warteten, fing unsere kulinarische Detektivarbeit an: Die Kellnerinnen und Kellner tauschten immer wieder die Räume zwischen dem Miyuki und dem direkt nebenan gelegenen indischen Restaurant Taj Mahal. Unsere Vermutung liegt also nahe, dass hier die gleichen Betreiber am Werk sind. 🕵️♀️ Das sorgte für ein fast schon amüsantes Schauspiel: Gefühlt wurde uns jedes neu gebrachte Getränk von einem anderen Gesicht serviert. 😂 Auch die Hintergrundmusik hatte eine charmante Eigendynamik – die Playlist war toll, wurde aber anscheinend von verschiedenen Händen mal lauter, mal leiser geregelt. 🤷♀️
Das Auge isst mit 🍣🥢
Beim Service gab es noch die typischen Anfangs-Stolpersteine: Der japanische Eistee war leider nicht verfügbar, und der bestellte Johannisbeersaft mit stillem Wasser kam im ersten Anlauf mit prickelndem Soda. Aber das Team war unfassbar bemüht, fragte mehrfach nach dem erhaltenen Essen nach und tauschte alles ohne Zögern und mit einem Lächeln um. Das hat uns wirklich imponiert! 👑
Kulinarisch setzten wir alles auf eine Karte und entschieden uns für die Miyuki Premium Selection für zwei Personen.
Als die Platte serviert wurde, waren wir erst einmal sprachlos: Das Sushi kam auf einer wunderschönen Etagere, garniert mit frischen Karotten- und Rettichstreifen. Eine absolute Augenweide! 🤩 Die Qualität der Rolls war gut, doch als wir hineinbissen, fehlte uns beiden leider der letzte Pfiff. Sie sahen nach einer absoluten Geschmacksexplosion aus, blieben am Gaumen dann aber überraschend mild. Ein kleiner Wermutstropfen war zudem das Lachs-Sashimi, das leider noch sehr kalt – beinahe zu wenig angetaut – serviert wurde. 🥶
Unser Fazit: Ein gelungener Abend lebt von den Menschen ❤️✨
Macht das anfängliche Chaos den Abend perfekt? Vielleicht nicht auf dem Papier. Aber für uns war es ein absolut gelungener Besuch. Denn neben dem Essen zählt vor allem eines: die Begleitung. 🤭
Ein riesiges Dankeschön an meine wundervolle Foodblog-Partnerin. Es hat mich so gefreut, dass wir an diesem Abend so tolle Gespräche führen konnten. Einander einfach zuzuhören, sich auch mal ungefiltert auslassen zu können, ohne bewertet oder verurteilt zu werden – genau das macht eine echte Auszeit aus. 💕💭
Das Miyuki hat optisch und menschlich eine wunderbare Basis. Wenn die Küche den Rolls noch ein wenig mehr Charakter verleiht und der Service sich einspielt, hat Feldkirch hier einen richtig gemütlichen neuen Food-Spot. 🌱
Auf die unbeschwerten Momente,
